Du lässt mich nur – nicht los.

Mein Kopf ist blank, Gott sei Dank, endlich kann ich ruhn,
Gott ich verlass mich ganz auf dein Tun.
Ich sehn mich nach dir, bitte lehn dich rüber zu mir,
leg deinen Segen drüber, ich verlier – ohne Dich.

Sortier meine Gedanken, setz ihnen Schranken,
wie Efeu will ich mich um deine Wahrheiten ranken,
dir alle Klarheiten verdanken.
Hol die Lügen hervor, heb sie empor – zum Himmel.

Du bist mein ganzes Glück,
ohne Dich bin ich nur Stückwerk,
ich komm zurück, stärk
mein Rückgrat, drück mich grad mal – feste.

Du bist ein Versprechen, das nie brechen wird,
denn du bist ewig und selig bin ich,
weil ich weiß, du trägst meine Sorgen,
bist morgen da – und übermorgen auch.

Mit dir kann ich Freiheit genießen, denn deine liebevollen Worte fließen gut,
ergießen Mut in mein halbvolles Glas, ich verlas mich nicht,
ich verlass mich auf Dich und du verlässt mich nicht,
du lässt mich nur – nicht los.

Halt mich an der Hand, es galt schon allerhand,
aber dein fester Griff hat Bestand,
mit dir geh ich bis zum äußersten Rand – der Welt.

Ich will dich preisen, anlachen und worshippen,
dennn mit dir kann ich heiße Eisen anpacken und Klippen springen,
dir will ich singen – auch ohne Worte.

Gott, dir gehört mein Respekt,
ob ich geleckt aussehe oder verdreckt aufstehe,
dir gehört der Ruhm – in all meinem Tun.

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